Sabrina Fischer, ErgotherapeutinPraxisinfo
Ergotherapeutin Sabrina Fischer
Ergotherapie Beatrix Martin
Ergotherapeutin Sabrina Fischer
Physiotherapie Nadine Mielke
Hebamme Simone Hendrich

Was ist Behandlung in Anlehnung an Osteopathie?

Ziel der osteopathischen Methode ist die Erkennung und Behandlung von Mobilitätsstörungen, die in den verschiedenen Strukturen des Körpers Gesundheit und Wohlbefinden beeinträchtigen. Grundlage hierfür ist ein ganzheitliches Körperverständnis, verbunden mit genauer Kenntnis der Anatomie und Physiologie.

Die Parietale Osteopathie

beschäftigt sich mit der Erkennung und Behandlung von Fehlfunktionen des Bewegungsapparates (Wirbelsäule, Becken, Kreuzbein, Extremitäten). Im Unterschied zur Chiropraktik und manuellen Medizin wird hierbei das gesamte umliegende Gewebe mit behandelt.

Die Viszerale Osteopathie

umfasst die Behandlung der Organe. Organe sind abhängig von einer guten Blutzirkulation, Lymphdrainage und nervalen Versorgung. Grundvoraussetzung sind die Eigenbeweglichkeit und die Beweglichkeit zu anderen Organen. Verklebungen, Senkungen, Entzündungen, Narben können das natürliche Bewegungsspiel stören. Folge ist eine Funktionsstörung, oft ohne, dass ein klassischer Befund gestellt werden kann. Chronische Verdauungsstörungen, Reizdarm und –magen, organbedingte Rückenschmerzen, Leber- und Nierenstörungen, hormonelle Dysregulationen, Atemschwierigkeiten und vielerlei andere Beschwerden können dadurch verursacht werden.

Die Craniosakrale Osteopathie

ermöglicht auf sanfte Weise eine Kontaktaufnahme mit den Hirn- und Rückenmarkshäuten, mit den Bewegungen des Liquors (Hirnwasser), dem Nervensystem sowie den Knochen, Muskeln und dem Bindegewebe. Neben einer allgemeinen Stärkung der Vitalfunktionen und einem Ausgleich bei Spannungszuständen können akute und chronische Schmerzzustände, Wirbelsäulenerkrankungen, Migräne, Tinnitus, Entwicklungsstörungen bei Kindern, Nervensystemerkrankungen behandelt werden.

Behandlung der Faszien

Faszien sind Bindegewebshüllen, welche alle Körperstrukturen umhüllen. Bis zu 14% des Körpers besteht aus Bindegewebe. Die Bedeutung dieser Strukturen kommt bisher in allen Therapieformen zu kurz. Faszien haben eine eigene Mobilität, welche getestet und behandelt werden kann. Da es sich um ein ununterbrochenes System handelt, sind die Störungen weitreichend.

Manipulation peripherer Nerven

stellen ein wichtiges Teilgebiet der Osteopathie dar, denn nicht nur Gelenke können einer Bewegungseinschränkung unterliegen, sondern auch Nerven, die über eine Bewegungsmöglichkeit von bis zu 4 cm verfügen.

Das Kiefergelenk

nimmt in der Osteopathie eine Schlüsselposition ein. Oft verbirgt sich hinter therapieresistenten Beschwerden wie Kopfschmerz, Tinnitus und Schwindel ein Problem des Kiefergelenks.

Behandlung in Anlehnung an Osteopathie Behandlung in Anlehnung an Osteopathie
Behandlung des Kiefergelenks